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Section 1

Das Projekt «EPAL RFID System»

Das veränderte Marktumfeld hat die EPAL bewogen, in Zukunft alle Paletten eindeutig zu identifizieren. Eine Arbeitsgruppe traf 2007 erste Abklärungen. Mit dem EPAL RFID-Projekt will die Organisation die Machbarkeit und den Nutzen der funkgestützten Technologie für die Kennzeichnung der Paletten abklären und Entscheidungsgrundlagen für die Umsetzung schaffen. Die Auszeichnung der Paletten mittels RFID-Chips stellt für alle beteiligten eine Win-win-Situation dar. 

Die Vorteile für die EPAL-Paletten-Benutzer: 

  • ermöglicht eine automatische Identifikation der Paletten (RFID und Barcode),

  • Online-Qualitätsüberprüfung jeder Palette, 

  • effizientes Management der Paletten (Assetmanagement), 

  • Nutzung von RFID in den Wertschöpfungsketten.

Die Organisation EPAL erwartet folgendes Nutzenpotenzial: 

  • Effizienz und Transparenz in den Prozessen zu den EPAL-Lizenznehmern,

  • Reduktion von Paletten-Fälschungen, 

  • Identifikation von Schwarzmärkten,  

  • Erfüllen der Kundenanforderungen.

Ende 2008 konnte die technische und praktische Machbarkeit im Rahmen eines Pilotprojekts beim Palettendienstleister Holliger AG in der Schweiz nachgewiesen werden. Als Technologiepartner stand die Swisscom Auto ID zur Verfügung. Insgesamt wurden 1000 Paletten mit einem RFID-Tag bestückt und die Prozessüberwachung mit fünf RFID-Gates sichergestellt. Die verwendeten Tags basierten auf den GS1 EPCglobal UHF Gen 2 Standards. Die Befestigung erfolgte mit zwei Nägeln auf der Stirnseite des Mittelbretts.

Die Erfahrungen aus dem Pilotversuch haben gezeigt, dass die Machbarkeit grundsätzlich gegeben ist. Für die Umsetzungsplanung und insbesondere für die Entscheidungsfindung der EPAL waren jedoch weitere Abklärungen notwendig. Das Projektteam hat den Antrag zur Durchführung der Phase II «Prototyp 2009/10» gestellt. Die Projektphase soll zu detaillierten Kenntnissen führen und Antworten auf zentrale Fragen liefern wie: Welche Standards verlangt die Wirtschaft, und wie können die Tags an der Holzpalette befestigt werden?

Das EPAL RFID System im Überblick

  • Jede Palette erhält eine einzigartige Nummer (Serienummer).

  • Im EPAL Information Network werden alle relevanten Informationen (Events) gespeichert.

  • Die Events (wer/was/wo/wann) werden durch die Lizenznehmer erzeugt und an die zentrale EPAL Applikation weitergeleitet.

  • Auf dem RFID Tag auf der Palette ist einzig eine eindeutige Nummer gespeichert, d. h. die Intelligenz befindet sich im Netzwerk. 

  • Im Zusammenhang mit den Events entstehen verschiedene Statusinformationen der Paletten - diese Statusinformationen werden den User zur Verfügung gestellt, somit kann die Echtheit und der Qualitätsstatus der Palette geprüft werden.
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Key Elements of the GS1 Guideline

  1. The GRAl key to be the GS1 identification key to identify pallets.

  2. The GRAl data structure (GRAI-96 only) to be used.

  3. A minimum of 2 GRAl tags are sufficient - the exact placement of the tags still needs further definition and clarification at a later stage. Storage of the SSCC code in the user memory is optional.

  4. Wooden pallets should have one RFID tag on the langer side and one tag on the shorter side of the pallet.

  5. Advisable and therefore optional that the GRAl number is also made available in a barcode and/or a human readable form on the pallet.