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Section 1

Erweiterung des Horizonts

Nach Abschluss der Basismodule befinden sich die Absolventen des Studiengangs «Logistikleiter » nun in der Vertiefungsphase. Welche Zwischenbilanz ziehen sie nach gut einem Jahr? «Logistik & Fördertechnik» traf die Studierenden zu einem Gespräch in der Mittagspause.

Die Klasse – sie besteht derzeit noch aus neun Studierenden – macht einen gelösten und souveränen Eindruck. Man kennt sich inzwischen bestens und hat sich in eingespielten Teams organisiert. In drei Lerngruppen wird Stoff aufgearbeitet. «Man profitiert natürlich von den anderen», sagt etwa Daniel Ritzmann, der Klassensprecher. «In unserer Lerngruppe versuchen wir vor allem, neuen Stoff mit unserer jeweiligen Praxis zu verbinden, das ist oft sehr spannend.» Allgemein ist man der Auffassung, dass sich dieser zusätzliche Aufwand lohnt. Dusan Pantelic etwa ergänzt: «Wir treffen uns wöchentlich für drei bis vier Stunden. Zusammen mit der individuellen Aufbereitung des Stoffs macht das dann fast einen zusätzlichen Arbeitstag aus, aber das lohnt sich!»

Section 2

Ein Motivationsloch

Die positive Grundstimmung ist gut spürbar. Gleichzeitig berichten aber praktisch alle von einem Motivationstief, das unmittelbar nach den Modulprüfungen aufgetreten sei. «Da war plötzlich überhaupt kein Drive mehr, sowohl individuell, wie auch in der Klasse», erzählt Pantelic. «Ich persönlich habe mich auf die Kurstage selbst immer gefreut, aber fürs individuelle Lernen war praktisch keine Energie mehr da.»

Diese Erfahrung haben offensichtlich mehrere gemacht. Während einige immer noch auf der Suche nach der Motivation sind, haben sie andere bereits wieder gefunden. Raoul Munari etwa sagt, dass er wieder Aufwind verspüre, zumal man ja bereits langsam an die Abschlussprüfungen denken müsse und nicht so recht wisse, was da auf einen zu komme.

Section 3

Fähige Dozenten

«Da will man natürlich dran bleiben », sagt er. Das falle aber leicht, weil der Unterricht seit den Prüfungen im Allgemeinen noch interessanter geworden sei. «Die GS1 hat wirklich gute Leute, die Dozenten sind fachlich stark.» Thorsten Hnida pflichtet bei: «Man spürt gut, dass die Dozenten Erfahrung in der Führung von Unternehmen haben. Zudem ist der Aufbau des Studiengangs gut: zuerst das Fundament, jetzt die Vertiefung. Alles wirkt sehr logisch und durchdacht, es gibt einen roten Faden.»

Natürlich kann nicht alles gleichermassen spannend sein. So scheint man sich im eben abgeschlossenen Modul ab und zu gelangweilt zu haben «So etwas muss aber nicht unbedingt am Dozenten liegen», gibt sich Ritzmann diplomatisch. Aber Stefan Rüttimann wendet ein: «Manche Dozenten scheinen unbedingt zehn Bäume pro Ordner fällen zu müssen, andere sind in der Lage Theorie punktgenau zu vermitteln. Da hat man dann 35 substanzielle Seiten, und das ist mehr wert als 300 Seiten warme Luft.» Insgesamt sei aber das Niveau der Dozierenden sehr hoch, da ist man sich einig. Es habe eigentlich nur einen einzigen Ausreisser gegeben, und da hätte die GS1 sofort reagiert, heisst es.

Section 4

Praxistransfer gelingt

Besonders geschätzt wird, dass alle Dozenten konstant versuchen, die Verbindung von Theorie und Praxis aufzuzeigen. «Das gelingt wirklich. Für mich ist der Stoff im Geschäft eins zu eins umsetzbar, ich kann das in meinem Alltag anwenden. Dieser Praxistransfer ist natürlich sehr viel wert», berichtet Pantelic. Der Kurs sei daher nicht nur für den Absolventen selbst, sondern auch für seinen Arbeitgeber eine gute Investition: « Bei uns ist der Erfolg sogar messbar: Die Kosten lassen sich locker wieder einspielen.»

Bei einigen Kandidaten bezahlt der Arbeitgeber nur bei erfolgreichem Abschluss den ganzen Kurs. «Bei mir gibt es keine solche Bedingung», sagt Munari, «dafür muss ich aber schlicht und einfach dafür sorgen, dass meine Arbeit gemacht ist, obwohl mir faktisch jeden Monat zwei Freitage fehlen. Das ist nicht ganz ohne. Die meisten von uns arbeiten ja schon so eher 120 %.»

Rüttimann findet lediglich den Kursort etwas unerfreulich: «Für mich ist es mühsam, dass es in Winterthur ist, nicht gerade zentral. Aber sonst ist der Kurs definitiv eine gute Investition.» Neben dem Kursort ist auch die Dauer ein Thema. «Mit dem Abschluss dauert das Ganze nun praktisch zwei Jahre und da muss man schon schauen, dass die Luft nicht plötzlich draussen ist», sagt Munari.

Section 5

Die Vogelperspektive

«Mich dünkt entscheidend, dass der Studiengang das Richtige abdeckt», ergänzt Ritzmann. «Ein Logistikleiter muss die Vogelperspektive einnehmen und die richtigen Massnahmen einleiten können. Genau das lernen wir.» Und Hnida ergänzt: «Der Wissensschatz wird stark erweitert, man wird sozusagen als Gesamtpaket wertvoller; und das ist gut für uns selbst, aber auch für den Arbeitgeber.» Dem pflichtet Munari bei: «Die Horizonterweiterungist beträchtlich, auch etwa in Sachen Sozial- und Selbstkompetenz. Es ist offensichtlich, dass man das alles zurück ins Geschäft trägt. Ich muss manchmal sogar aufpassen, dass ich an Sitzungen nicht zu dominant auftrete. Man wird ziemlich selbstsicher.»

Text: Jürg Freudiger

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