• Administration
    +41 58 800 74 00
  • GS1 System
    +41 58 800 72 00
  • Collaborative Supply Chain
    +41 58 800 73 00
  • Bildung
    +41 58 800 75 00
  • Marketing
    +41 58 800 77 00
  • Finanzen und Controlling
    +41 58 800 74 22
  • Kontakt
Section 1

GS1 Bildung

Am 22. August erhielten im Berner Kultur-Casino erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen von Logistik-Ausbildungen ihre eidgenössischen Fachausweise und Diplome. Das Publikum nahm lebhaften Anteil an der gelungenen Feier, an der 146 Logistikfachleute und 8 Logistikleiterinnen und -leiter geehrt wurden.
In seiner Einleitung verglich Mario Rusca eine Prüfung mit den eben zu Ende gegangenen Leichtathletik-Europameisterschaften. Nach langer Vorbereitung gelte es, in einem bestimmten Moment seine beste Leistung abzurufen und nicht etwa beim Start den Staffel-Stab zu verlieren –in Anspielung auf den unglücklichen Fehler der Schweizer Top-Läuferin Mujinga Kambundji. Dann übergab er das Wort einem Vertreter der erfolgreichen Absolventen.

Die Zahlen des Philipp Honegger
Dieser amüsierte das Publikum unter anderem mit einer Reihe von eindrücklichen Zahlen. 58 Tage und also 460 Stunden habe er in der Schulstube verbracht, dabei 16 Dozenten kennen gelernt und 19 Module gepaukt. Es habe gefühlte 100‘000 Gruppenarbeiten gegeben. Zudem habe er rund 100 Stunden in der Lerngruppe und 760 Stunden mit Selbststudium verbracht. Dazu seien 20 Stunden Prüfung gekommen sowie eine Diplomarbeit, die noch einmal 250 Stunden in Anspruch genommen habe. Insgesamt hätte er in dieser Zeit 9600 Kilometer Schulweg gehabt, wozu noch 4000 Kilometer für die Lerngruppe gekommen seien. Er schloss mit Dankesworten und einem Appell an alle Anwesenden: «Hört nie auf euch weiterzubilden. Es erweitert den Horizont!»

Die PK-Präsidenten
Stephan Mathys erzählte von einem Containerschiff, das er in Hamburg gesehen hatte. Das 400 Meter lange Schiff könne nicht weniger als 16‘000 Container laden und seine Motoren leisteten 80‘000 kW. Dementsprechend teuer, nämlich fünf Millionen Franken, sei eine Tankfüllung. Diesem eindrücklichen Transportmittel setzte er einen anderen Aspekt der Logistik gegenüber, indem er kritisch den nachdenklich stimmenden Werdegang eines Paars Jeans skizzierte, wie es beispielsweise bei Tally Weijl verkauft wird. Ähnlich eindringlich äusserte sich Guido Grüter. Er skizzierte die klassische Auffassung einer Führungskraft und rief seine Logistikleiter dazu auf diese Rolle zu überdenken. Moderne Führung bestehe darin, eine Kultur des Vertrauens zu schaffen, Mitarbeitende in ihrem unternehmerischen Denken zu fördern, ihnen Rückmeldungen zu geben und gemeinsam Ideen umzusetzen.

Ein Logistik-Song
Nach der Übergabe der Diplome stellte Mario Rusca ein als «Survival-Kit» getarntes Geschenk vor, das die beiden besten Abschlussnoten honorierte. Erzielt hatten sie Samuel Schneider, der die Prüfung der Logistikfachleute mit dem sagenhaften Schnitt von 5,5 abgeschlossen hat, sowie die frischgebackene Logistikleiterin Angela Klüe. Zuvor wartete die Band Top4Tea mit einem ganz besonderen Song auf. Sänger und Gitarrist Andy Zopfi hatte nämlich zu Polo Hofers «Alperose» einen Text geschrieben, der das Thema Logistik in den Mittelpunkt stellt. Zum Refrain («Logistiker, isch was mir si») sang das Publikum mit, etwas schüchtern zwar, aber immerhin vielstimmig.

Das verdiente Apéro
Wie immer fand der Anlass in einem vorzüglichen Apéro seinen Abschluss. In unzähligen Gesprächen wurde Bilanz gezogen. Guido Grüter beispielsweise zeigte sich begeistert von den Assessments, die Teil der Logistikleiter-Prüfung sind. «Hier zeigt sich, dass die Ausbildung nicht nur einen sehr hohen Praxisbezug hat, sondern auch eine moderne Führungsauffassung vermittelt.» Cyril A. Schabert, der als Prüfungsexperte agiert, pflichtete bei: «Extrem spannend zu sehen, wie die Leute in unterschiedlichen Rollen funktionieren.» Den Assessment-Teil der Prüfung hatte auch Angela Klüe besonders spannend gefunden. «Man kennt einander als Kollegen und erlebt sich gegenseitig dann plötzlich als Alphatiere!» Im Rückblick lobte sie vor allem die Qualität der Dozenten: «Sie waren grösstenteils sehr professionell und aufgestellt. Man merkt, dass sie aus der Praxis kommen.» Aber auch die Arbeit in den Lerngruppen sei für sie ausserordentlich wichtig gewesen, erwähnte sie noch, bevor sie an die wohlverdiente private Feier eilte.

Plötzliche Zusammenhänge
Auch bei den Logistikfachleuten hier war viel Lob zu hören. Ein Absolvent zeigte sich besonders beeindruckt von den plötzlich auftauchenden Zusammenhängen: «Irgendwann beginnt man die Tätigkeit, die man schon lange macht, in einem grösseren Kontext zu sehen. Plötzlich ergeben Dinge Sinn, die man vorher noch gar nicht richtig durchschaut hatte.» Ein anderer war hoch zufrieden mit der Unterstützung, die er bei seinem Arbeitgeber erhalten hatte. «Mir wurde nicht nur die Möglichkeit gegeben, diese Weiterbildung zu besuchen, sondern ich durfte bereits einen Karriereschritt machen. Und ich werde gleich mit Weiterbildung fortfahren», berichtete er. Ein künftiger Logistikleiter also? «Nein», sagte er lächelnd, «mich ziehts eher in den Bereich Controlling.»
Section 2
IMG_7417
IMG_7398
Section 3
Section 4
Section 5
Section 6
Section 7
Section 8
Section 9
Section 10
Section 11
Section 12
Section 13
Section 14
Section 15
Section 16
Section 17
Section 18
Section 19
Section 20
Section 21
Section 22
Section 23
Section 24
Section 25