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Section 1

Von Supermännern, Staubsaugern und geglückten Landungen

Am 24. August ging im Berner Kulturcasino die Diplomfeier für fast hundert Absolventen zweier Logistikprüfungen über die Bühne. Ein gelungener Anlass mit vielen strahlenden Gesichtern.

Absolventen mit den erfolgreichsten Abschlüssen: (v.l.n.r.) Manfred Winiger, Lukas Käthner, Marc Dätwyler, Patrick Benz

Section 2

Büffeln statt Staubsaugen

Die Feierlichkeiten wurden eröffnet von Franco Miani, seines Zeichens Leiter des Geschäftsbereichs Bildung von GS1 Schweiz. Im Namen seiner Organisation begrüsste er die zahlreichen Anwesenden. Als besonderen Ehrengast hob er Hans Bossard hervor, den geistigen Vater der neuen Prüfungsreglemente. Ein historischer Moment sei es, betonte Miani, denn erstens würden erstmals Logistikfachleute diplomiert, die den Abschluss nach neuem Prüfungskonzept gemacht hätten. Und zweitens seien ab heute weltweit zum ersten Mal diplomierte Supply Chain Managers auf dem Markt. Sie hatten eine verkürzte Prüfung absolvieren können, da sie bereits ein eidg. Diplom als Logismatiker oder Logistik-IT-Leiter vorzuweisen hatten. Ganz besonders wolle er aber die Partnerinnen und Partner der heute Diplomierten begrüssen, sagte Miani. «Sie haben es aushalten müssen, dass ihre Lebensgefährten gebüffelt hätten, statt Staub zu saugen oder den Abwasch zu machen. Sie alle hätten mitgelitten und mitgefiebert.»

Section 3

Happy Landing

Danach übergab Miani das Wort an Waldemar Gloor, einen der glücklichen Diplomierten. Es sei eben ein Pilotlehrgang gewesen und sie hätten sich auch wie Piloten gefühlt: «Da war zunächst der Start in die Weiterbildung, viele von uns mussten wieder lernen zu lernen», erzählte er. «Es ging darum abzuheben, das Flugzeug auf Flughöhe zu bringen und auf Kurs zu halten.» Das sei eine interessante Erfahrung gewesen in einer bunt gemischten Truppe: «Wir hatten Imker und Matrosen, Pöstler und Bänkeler. Es war kreativ und der Humor kam nicht zu kurz!» Auch habe man die Erfahrung gemacht, dass sich vieles aus dem Kurs auch privat anwenden lasse: «So bewährt sich eine Präferenzmatrix offenbar auch bei der Wahl einer Partnerin.» Während der drei Semester habe man aber auch Turbulenzen aushalten und den einen oder anderen Sturzflug auffangen müssen. Und als der Zielflughafen in Sicht gekommen sei, habe es hier und dort die Angst vor einer Bruchlandung gegeben. «Aber es gab für uns alle, die wir heute hier sind, ein happy Landing», schloss er seinen Erfahrungsbericht.

Section 4

Ein Schwatz mit Tom

Von einer Unterhaltung mit einem Absolventen, den er Tom nannte, berichtete Stephan Mathys, Präsident der Prüfungskommission der Logistikfachleute. Tom hätte ein bisschen gejammert, sagte er, denn auch mit seiner neuen Ausbildung hätte er gegen die Ingenieure und Doktoren in der Firma keine Chance, er werde es nie in die Teppichetage schaffen. «Da habe ich ihm von Amancio Ortega Gaona erzählt, der als einfacher Laufbursche bei einem Herrenausstatter begonnen hatte, sich irgendwann eine Schere und ein Massband gekauft und einen Laden namens Zara gegründet hat», berichtete Mathys, «heute ein Konzern, der einen Umsatz von 15 Milliarden Euro macht.»

«Und ich habe ihm von Ingvar Kamprad erzählt, dem Bauernsohn, der IKEA gegründet hat. Und von Dietrich Mateschitz, der als Handelsvertreter für Kaffee unterwegs war, bevor er in einer Bar in Thailand die Idee für Red Bull hatte. Von dem Getränk werden heute 33 Dosen getrunken – pro Sekunde. So versuchte ich Tom zu zeigen, dass man sehr wohl eine Chance hat. Was dazugehört, ist, dass man Spass an der Arbeit hat, hartnäckig, zielstrebig und positiv ist. Auch Fleiss braucht es, und man muss bereit sein, gegen den Strom zu schwimmen.»

Nach seiner unterhaltsamen Rede schritt Mathys zusammen mit Sabrina Preisser von GS1 Bildung zur Überreichung der Diplome

Section 5

SCM-Superman

Dann war die Reihe an Georg Burkhardt, dem Präsidenten der Prüfungskommission SCM. Auch er betonte die Denkwürdigkeit des Augenblicks: «Nicht nur für euch Diplomierte, sondern auch für die

Wirtschaft, denn ihr seid die ersten eidgenössisch diplomierten Supply Chain Managers!»

Er habe sich das Berufsbild des BBT angeschaut: Der Supply Chain Manager denke und agiere langfristig strategisch, mittelfristig taktisch und kurzfristig operativ, heisse es da. «Mir ist beinahe schwindlig geworden: Der SCM ist ein Superman! Oder eine Art Asterix mit Zaubertrank!» Auf jeden Fall komme man genau im richtigen Moment auf den Markt. Denn die Wirtschaft sei extrem in Bewegung, stabile Prozesse gebe es keine mehr, stattdessen dauernde Veränderung. Gefragt sei Agilität, und vor allem ein Gesamtverständnis. «Also genau das, was ihr vorweisen könnt!» nach diesen Worten überreichte er seinerseits die Diplome.

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Ein Hauch von Olympia

Nach kurzer Überleitung durch Franco Miani, der den olympischen Gedanken des Dabeiseins zitierte und festhielt, dass es aber eben schon am Schönsten sei, zuoberst auf dem Treppchen zu stehen, betrat André Gächter von Omega die Bühne. Ihm fiel die Aufgabe zu, den Absolventen mit den besten Noten je eine Uhr zu überreichen. Bei den Logistikfachleuten wurde gleich drei Mal die Note 5,2 erreicht, und zwar durch Patrick Benz, Marc Dätwyler und Lukas Käthner. Die SCM haben eine vereinfachte Prüfung absolviert, was Gächter zu dem Scherz veranlasste, dass es eigentlich also auch eine vereinfachte Uhr geben müsste. Es ist aber anzunehmen, dass Manfred Winiger (Notendurchschnitt 5,35) dennoch eine ganze Omega entgegennehmen durfte.

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Entspannter Rahmen

Umrahmt und begleitet wurde der Anlass von der Band Top4Tea. Als Trio mit Gitarre, Piano und dreistimmigem Gesang sorgte die Truppe für eine lockere und entspannte Atmosphäre. Auf die offiziellen Feierlichkeiten folgte ein reichhaltiges Apéro mit vielen angeregten und anregenden Gesprächen in aufgeräumter Stimmung. Insgesamt eine sehr gelungene, in sich stimmige Feier.

Eidg. dipl. Supply Chain Manager/in
Logistikfachmänner mit eidg. FA nach neuem Reglement
Logistikfachfrauen-/männer mit eidg. FA nach neuem Reglement
Logistikfachfrauen-/männer mit eidg. FA nach neuem Reglement
Logistikfachfrauen-/männer mit eidg. FA nach neuem Reglemen

Interview: Jürg Freudiger

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