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Section 1

Logistik mit Grandezza

Nach zwei Jahren ist dies der 25. und letzte Artikel unserer Serie über die Pilotlehrgänge von GS1. Denn mit der Übergabe der Diplome an die Logistikleiter und die Supply Chain Manager sind sie erfolgreich beendet worden.

Die Abschlussfeierlichkeiten fanden im Kulturcasino Bern im gewohnt edlen Rahmen statt. Neben den Diplomen der vier Logistikleiter und den sieben Supply Chain Manager erhielten auch über hundert Logistikfachleute ihren Fachausweis, sodass der Anlass schon nur aufgrund der Anzahl von Abschlüssen eine gewisse Grandezza ausstrahlte.

Georg Burkhard, Guido Grüter, Stephan Mathys, André Gächter, Reto Fink

Section 2

Zum Einstieg: Zukunft

Das einleitende Votum kam von Thomas Bögli, seines Zeichens Marketingleiter bei GS1 Schweiz. Neben den Absolventinnen und Absolventen und ihren Partnern begrüsste er Expertinnen und Experten, Dozentinnen und Dozenten, die Mitglieder der Prüfungskommissionen sowie die Vertreter der anderen Bildungsinstitutionen, namentlich der GiBL, der IBZ und des SfB. Bögli zitierte die Logistikmarktstudie, welche zeige, dass die Logistik 2012 stärker gewachsen sei als das Bruttoinlandprodukt. Der Logistik gehöre offensichtlich die Zukunft. Dies gelte umso mehr, als die Unternehmen in letzter Zeit vermehrt auf Kernkompetenzen fokussieren und Bereiche wie die Logistik outsourcen. Man könne also sicher sein, auf die richtige Kuh gesetzt zu haben, wie er in Anspielung auf den aktuellen Fleischskandal augenzwinkernd anmerkte.

Section 3

Zwei Jahre: ein Rückblick

Dann überliess er das Rednerpult Reto Fink. Der frischgebackene Supply Chain Manager blickte auf die vergangenen zwei Jahre zurück und wies darauf hin, dass ein Pilotlehrgang für alle Beteiligten Risiken berge und Flexibilität verlange. Dementsprechend habe es Höhen- und Sturzflüge gleichermassen gegeben, aber gemeinsam hätte man alle Komplikationen gemeistert. Dies nicht zuletzt dank hervorragender Dozenten. Der Lehrgang sei insofern ein Spiegel der Wirtschaftswelt gewesen, als der Osten vom Knowhow des Westens profitiert habe – eine geheimnisvolle Bemerkung, die vermutlich nur von Finks Klassenkameraden in vollem Umfang gewürdigt werden konnte.

Es habe allerdings schon einiges an Motivation gekostet, vor allem am frühen Samstagmorgen aufzustehen, aber er habe am Ende des Tages immer das Gefühl gehabt, etwas Sinnvolles getan zu haben. «Freizeit allerdings hat es nur noch wenig gegeben, und die Familie ist definitiv zu kurz gekommen», sagte er. Jetzt aber könne man ernten, was während zweier Jahre gesät worden sei.

Section 4

Noch mehr Pferdefleisch

Die Übergabe der Diplome und Fachausweise erfolgte durch die Präsidenten der jeweiligen Prüfungskommission. Und nachdem Stephan Mathis über hundert Logistikfachleute geehrt hatte, war die Reihe an den Supply Chain Managern, und damit an Georg Georg Burkhard,Guido Grüter, StephanMathis, André Gächter, Reto Fink Burkhard. Auch er griff den aktuellen Fleischskandal auf und wies darauf hin, dass es sich dabei um ein klassisches Problem der Supply Chain handle. Doch das sei keineswegs der einzige Grund, warum die Ausbildung zum richtigen Zeitpunkt komme. Denn die Wirtschaft brauche Berufsleute, die in der Lage seien, übergreifend und im Netz zu denken und dabei auch die Informatik einzubeziehen. «Es braucht Berufsleute, die, wie Sie, eine Kombination von Fachwissen, Methodik und Leadership vorweisen können », betonte er. «Deshalb ist dies auch ein grosser Tag für die Wirtschaft unseres Landes und deshalb sind Ihre Aussichten glänzend», versprach er den Absolventen.

Section 5

Totale Präsenz

Nicht nur auf die hohen Anforderungen, die auf einen Logistikleiter zukommen, wies danach Guido Grüter hin, sondern insbesondere auch auf die Gefahren, die damit verbunden sind. Es gehe ja nicht nur darum, die neu erworbene Fachkompetenz umzusetzen. Von einer Führungsperson würde heute vielmehr auch ständige Präsenz erwartet: Man sei am Morgen der erste am Arbeitsplatz und am Abend derjenige, der das Licht lösche – falls überhaupt. 60-Stunden-Wochen seien die Folge. Wenn man in dieses Fahrwasser gerate, müsse man etwas überdenken, warnte er. Aber eigentlich sei es ganz einfach, dagegen anzugehen: «Schaffen Sie in Ihrem Umfeld eine Kultur des Vertrauens und des Mit-Unternehmertums », riet er, denn so liessen sich Belastungen vermeiden, die auf die Dauer nicht auszuhalten seien.

Section 6

Faktor Zeit

Den Faktor Zeit griff auch André Gächter auf. Als Vertreter des GS1-Partners Omega hatte er die schöne Aufgabe, den Absolventen mit den höchsten Durchschnittsnoten eine Uhr zu überreichen. Es waren dies die Logistikfachfrau Deborah Baumann, der Logistikleiter Thorsten Hnida und der Supply Chain Manager Guido Waldvogel.

Nach Vollendung der offiziellen Teile, die auch dieses Jahr von der Band «Top 4 Tea» umrahmt wurden, schritt man zum wohlverdienten Apéro riche. Hier wurde nicht nur eifrig Networking betrieben, es kam auch zu einer Wiedervereinigung. Da die Klassen der Pilotlehrgänge LL und SCM nämlich die Basismodule gemeinsam absolviert hatten, fand sich die willkommene Gelegenheit anzustossen: auf die vergangenen zwei Jahre – und auf eine brillante Zukunft.

Jürg Freudiger

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