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Section 1

Über Logistik

Die Optimierung von Supply Chains mündet letztlich in Logistikaktivitäten, in den Aufbau von Lagerstandorten, Transporten, etc. GS1 Schweiz hat in den letzten Jahren und Jahrzehnten diesbezüglich zahlreiche Lösungen und Empfehlungen erarbeitet. Künftig sollen vor allem Standards, Prozesse und Lösungen im Vordergrund stehen, die unternehmensübergreifende Wertschöpfungsprozesse betreffen oder die innerhalb des Unternehmens auftreten, aber notwendig sind, damit sich Unternehmen effektiv und effizient in Wertschöpfungsnetzwerke einbringen können.

Das Bedürfnis der Unternehmen ist es hier, ihre Logistik – im Einklang mit Demand und Supply Chain – möglichst optimal, sicher, verlässlich, kostengünstig, effizient, flexibel und umweltfreundlich zu gestalten und auch in ausserordentlichen Lagen leistungsfähig zu bleiben. Der Geschäftsbereich Collaborative Supply Chains (CSC) konzentriert sich in diesem Themenfeld insbesondere auf die Bereitstellung von Informationen und deren Analyse. Für einzelne Personen aus Handel, Industrie und Logistik ist es ausserdem ein Bedürfnis moderne Logistikkonzepte kennen zu lernen. Der Bereich CSC stellt hierfür praxisorientierte Handbücher und Empfehlungen zur Verfügung, die als Best Practice angewendet werden können.

Die Bedeutung von Logistikdienstleistern und Infrastrukturanbietern (Transport, Lagerung, Fertigung) nimmt durch den ungebremsten Trend zur Auslagerung von Prozessen rapide zu. Da die betreffenden Unternehmen naturgemäss in verschiedenen Wertschöpfungsketten tätig sind und zudem eine wichtige Katalysatoren-Rolle zur Bündelung und verbesserten Auslastung übernehmen, ist die Verwendung von Standards doppelt wichtig. Handlungsbedarf besteht namentlich bei:

  • der Nachhaltigkeit der Entwicklung (Transportbündelung, Verminderung von Emissionen),
  • der Sicherstellung von Transportkapazitäten (City, Transit)
  • dem starken Kostendruck (Abgaben, Konkurrenz)
  • der Durchgängigkeit der Kommunikation (Automation zum Lieferanten und zum Kunden des Lieferanten)

Diese Themenbereiche befinden sich jedoch noch im Aufbau und werden zu gegebener Zeit aktualisiert.

Hier geht es zu den Logistik-Empfehlungen.

Section 2

Lean & Green Switzerland

Ziel der Initiative

Bei Lean & Green geht es darum die CO2-Emissionen in der Logistik sowie Lagerhaltung um mindestens 20% innerhalb von 5 Jahren zu reduzieren. Unternehmen welche sich für die Initiative anmelden geben damit eine Verpflichtung ab einen Aktionsplan zur Reduktion von CO2-Emissionen zu erstellen, die Aktionen umzusetzen und am Ende der Laufzeit dies von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle prüfen zu lassen. Somit können Unternehmen in einem einheitlichen Vorgehen mit definierten Vorgaben einen individuellen Beitrag leisten und dabei nebst Marketing mit dem Lean & Green Logo auch vom Wissensaustausch im Lean & Green Netzwerk profitieren. Als Plattform dienen dabei pro Jahr je zwei GS1 Events. Unternehmen können bei Bedarf auf Coaches und Solution Provider der Lean & Green Community zugreifen um die Aktionspläne zu erstellen und anschliessend die nötigen Massnahmen umzusetzen.

Hintergrund

Lean & Green wurde 2008 in Holland im Auftrag der Regierung gestartet und hat sich mittlerweile als europäische Initiative in 12 Ländern und über 500 teilnehmenden Unternehmen etabliert. Eine der Stärken der Initiative ist nebst der einheitlichen Vorgehensweise zur CO2-Messung und Reduktion auch die laufende Weiterentwicklung durch die Teilnehmer. So sind bis zu 5 Lean & Green Sterne erreichbar und auch ein europäisches Label für international agierende Unternehmen erhältlich. Die folgende Übersicht zeigt die aktuelle Verbreitung von Lean & Green:

Verbreitung Lean & Green Europe

Wie ist das Vorgehen?

Unternehmen welche sich Lean & Green anschliessen möchten können sich an folgendem Ablauf orientieren:

  1. Anmeldung zur Lean & Green Initiative bei GS1 Schweiz
  2. Entscheid des Unternehmens ob ein Coach engagiert werden soll oder nicht
    (eine Liste der offiziellen Lean & Green Coaches ist bei den Informationsdokumenten ersichtlich)
  3. Erstellung und Zustellung des Aktionsplans durch Teilnehmer an GS1 Schweiz
  4. Entscheid ob und welche Solution Provider für die Umsetzung der Massnahmen engagiert werden soll (eine Liste der offiziellen Lean & Green Solution Provider ist bei den Informationsdokumenten ersichtlich)
  5. Prüfung und Freigabe des Aktionsplans durch GS1 Schweiz
  6. Start zur Umsetzung der Massnahmen im Aktionsplan
  7. Halbjährliche Monitoring-Übersicht an GS1 Schweiz erstellen
  8. Verleihung des Lean & Green Awards im Rahmen des Lean & Green Award-Events
  9. Beauftragung eines Zertifizierungsinstituts für einen Lean & Green Audit sobald die Ziele erreicht und/oder alle Massnahmen erfolgt sind
    (Kostenvoranschläge auf Anfrage bei GS1 Schweiz erhältlich)
  10. Audit durch das Zertifizierungsinstitut durchführen und Resultat an GS1 Schweiz übermitteln
  11. Verleihung Lean & Green Star
Vorgehen Lean & Green

Was beinhaltet das Konzept?

Alle Teilnehmer von Lean & Green Schweiz erhalten während ihrer Mitgliedschaft Zugang zu folgende Leistungen:

  • Markennutzung Lean & Green
  • Auslobung Lean & Green Award / Lean & Green Star
  • Abnahme des Aktionsplans
  • Public Relations
  • Wissensmanagement und -austausch in der GS1 Community (z.B. Events)

Einzig die Zertifizierung gilt es durch die Teilnehmer individuell zu beauftragen, aus Gründen der Unabhängigkeit.

Ich bin interessiert, was muss ich jetzt machen?

Falls Sie einem interessierten Unternehmen angehören, können Sie uns entweder die Anmeldung direkt zustellen oder wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme per E-Mail. Die relevanten Informationen entnehmen Sie bitte den unten aufgeführten Informationsdokumenten.

Falls Sie ein Beratungsunternehmen (Coach) oder Lösungsanbieter (Solution Provider) sind bitten wir Sie um Kontaktaufnahme per E-Mail.

Informationsdokumente

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