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Section 1

Über E-Commerce

E-Commerce hat im letzten Jahrzehnt in vielen Bereichen des Handels Marktanteile gewonnen. Das Wachstum im E-Commerce ist dynamisch und es entstehen neue Akteure im Markt. Durch die hohe Dynamik ist jedoch unklar, wie die Prozesse und Lösungen zur Zusammenarbeit innerhalb der Wertschöpfungsnetzwerke zukünftig aussehen werden. Im Rahmen der Verbandsstrategie wurde E-Commerce als eines der zentralen Themenfelder im Geschäftsbereich Collaborative Supply Chains (CSC) festgehalten.

Section 2

E-Commerce (B2C) White Paper

Um in den kommenden Jahren die Herausforderungen im Bereich E-Commerce angehen zu können, hat GS1 Schweiz ein E-Commerce White Paper verfasst. Das Dokument beleuchtet das Thema E-Commerce aus einer Business-to-Consumer (B2C) Perspektive. Es liefert einen Überblick über die aktuellen Entwicklungen im E-Commerce und leitet daraus Handlungsfelder für GS1 Schweiz ab. Das White Paper basiert auf der Analyse von diversen Studien, Artikeln in Fachzeitschriften sowie Publikationen von GS1 Schweiz, GS1 global und dem Consumer Goods Forum (TCGF).

Zum Positionspapier

Section 3

Fünf Handlungsfelder bis 2016

Abgeleitet aus den Entwicklungen im E-Commerce, wird sich GS1 Schweiz mit den Themen mit der physischen Distribution, der Sortimentsgestaltung, der gesicherten Kundeninformation und den Serviceleistungen auseinandersetzen. Das Positionspapier führt fünf konkrete Handlungsfelder auf.

  1. Cross Channel Logistik

    Die Grenzen zwischen stationärem Handel und Online-Handel haben sich mehrheitlich aufgelöst. Es existiert eine Vielzahl unterschiedlicher Multi-Channel-Systeme, die eine gute Kanalabstimmung aus Händlersicht erfordert und die Logistik bei der Vernetzung der verschiedenen Kanäle vor grosse Herausforderungen stellt.

    Die zukünftigen Prozessempfehlungen werden den veränderten Marktbedingungen und neuen Geschäftsmodellen noch stärker Rechnung tragen. Damit die benötigte Cross Channel Logistik, die möglichst nahtlos an bereits bestehende GS1 Standards und Lösungen anknüpft, bereitgestellt werden kann, bietet GS1 Schweiz auch den dafür notwendigen Umsetzungssupport an.

  2. Letzte Meile

    Als letzte Meile wird das letzte Wegstück bis zur Wohnungstür bezeichnet. Für die Logistik ist die letzte Meile von grosser Bedeutung, weil sich auf dem letzten Wegstück zum Kunden die Ware nur noch schwer bündeln lässt. Kurier-, Express- und Paketdienste setzen sich mit der Organisation der letzten Meile intensiv auseinander und entwickeln neue Konzepte.

    GS1 Schweiz kann beim Prozess der Lösungsfindung unterstützend eingreifen und die geeigneten Mittel und Methoden zur Verfügung stellen. Am runden Tisch werden auf Basis einheitlicher Standards Lösungen erarbeitet und dokumentiert, um die Organisation der letzten Meile nachhaltig und effizient zu gestalten.

  3. Category Management

    Der Category-Management-Prozess hat sich in den letzten Jahren in der Schweizer Konsumgüterwirtschaft zum Standardprozess im stationären Handel entwickelt. Grundlage bildet dabei der Acht-Schritte-Prozess. Das Angebot für den Onlinekanal ist aus Sicht der Konsumenten kanalübergreifend zu steuern und von zentraler Bedeutung für ein modernes Category Management. Dafür müssen die Prozesse neu definiert werden.

    GS1 Schweiz wird ihre Kompetenzen dahingehend verstärken, dass neben dem stationären Kanal auch vermehrt der Onlinekanal in die Betrachtungen des Category Management miteinbezogen wird. Der Acht-Schritte-Prozess bietet dafür eine Grundlage; er muss vor dem Hintergrund der spezifischen Rahmenbedingungen im E-Commerce-Bereich angepasst werden.

  4. Trusted Source of Data

    Mit der EU-Verordnung 1169/2011 tritt nächstes Jahr eine Vorschrift in Kraft, welche die Stammdatenthematik bei Lebensmitteln im Fernabsatz, beispielsweise via Onlinehandel, in besonderem Masse betrifft. Um den Anforderungen der Verordnung nach qualitativ hochwertigen Informationen gerecht zu werden, realisiert GS1 Schweiz zurzeit den Aufbau einer neutralen Datenbank, damit die Produktangaben vor Abschluss des Kaufvertrags online verfügbar gemacht werden.

    In einer ersten Phase beschränkt sich die trustbox® auf grundlegende, beschreibende Produktinformationen sowie eine beschränkte Anzahl von Nährwertinformationen für vorverpackte Lebensmittel und Getränke. Viele dieser Daten werden bereits im B2B-Bereich über das GS1 Global Data Synchronization Network (GDSN) ausgetauscht. So kann auf bewährte Strukturen zurückgegriffen werden, und für die Markeneigentümer entsteht kein unnötiger Mehraufwand.

  5. Retouren

    Die zunehmende Bedeutung von E-Commerce, die dadurch ansteigende Retourenquoten und deren logistische Abwicklung stellen viele Marktteilnehmer vor grosse Herausforderungen. Bei der Bearbeitung der Retouren werden unterschiedliche Leistungen erbracht, die hohe Logistikkosten verursachen. Die unterschiedliche Dauer bei der Retourenabwicklung lässt darauf schliessen, dass in den meisten Unternehmen noch kein standardisiertes Retourenmanagement vorhanden ist.

    Zwar haben viele Unternehmen das Potenzial erkannt, aber die Umsetzung von effizienten Retourenprozessen ist kein Selbstläufer. Mögliche Mittel zur Verbesserung der Material- und Informationsflüsse und zur Fehlerminimierung sind sowohl der Einsatz von einheitlichen Standards als auch klare Prozessdefinitionen, wie sie GS1 Schweiz mit dem GS1 System und der kollaborativen Vorgehensweise zur Verfügung stellen kann.


Section 4

Stand der Arbeiten

Die im White Paper identifizierten Handlungsfelder werden unter Miteinbezug der Marktakteure präzisiert, um konkrete Arbeitspakete definieren zu können. GS1 Schweiz hat zu diesem Zweck die Fachgruppe E-Commerce einberufen, welche sich aus Experten aus der Praxis zusammensetzt und die Arbeiten fachlich begleitet. Die Fachgruppe E-Commerce hat im September 2013 die Arbeit aufgenommen und kommt vier Mal pro Jahr zusammen, um die Arbeiten inhaltlich voran zu treiben. In den fünf identifizierten Handlungsfeldern konnten in der Zwischenzeit  folgende Aktivitäten aufgenommen werden:

  1. Cross-Channel Logistik

    Mit der Thematik „Cross-Channel Logistik“ konnte sich die Fachgruppe E-Commerce noch nicht auseinandersetzen. Dementsprechend sind in diesem Themenfeld noch keine konkreten Aktivitäten geplant. Voraussichtlich wird sich die Fachgruppe E-Commerce im kommenden Jahr der Cross-Channel Logistik widmen und entsprechende Arbeitspakete definieren können.

  2. Letzte Meile

    Im Rahmen eines Workshops machten sich die Mitglieder der Fachgruppe E-Commerce Gedanken zu Problemen, Trends und Lösungsansätzen im Zusammenhang mit der letzten Meile. Die Erkenntnisse aus dem Workshop wurden anschliessend in einer Online-Befragung an die Fachgruppenmitglieder zurückgespielt, um die bevorzugten Themen bzw. Prioritäten und die Bereitschaft für ein Engagement in einer Arbeitsgruppe ausfindig zu machen. Zurzeit werden Vorbereitungen getroffen, um eine Arbeitsgruppe „Letzte Meile“ ins Leben zu rufen, welche die von der Fachgruppe identifizierten Schwerpunkte vertieft bearbeitet.

  3. Category Management

    GS1 Schweiz arbeitet aktuell gemeinsam mit GS1 Germany an einem Projekt zum Thema „Category Management und Shopper Marketing im Cross-Channel Commerce“. Ziel ist es, gemeinsam mit Händlern und Herstellern aus der Schweiz und Deutschland eine Best Practice Empfehlung für die Themenbereiche Category Management und Shopper Marketing im Cross-Channel Commerce zu erarbeiten. Als Grundlage für diese Arbeit dienen die bestehenden stationären Standards, welche hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf den Online-Handel überprüft werden.  Die weitere Arbeit wird anschliessend vom identifizierten Weiter- und Neunentwicklungsbedarf geprägt und es wird versucht die bestehenden Lücken zu schliessen. Die Arbeiten werden  von der Fachgruppe E-Commerce begleitet, welche regelmässig über den aktuellen Stand informiert wird und sich situativ an den Arbeiten beteiligt bzw. Inputs liefert.

  4. Trusted Source of Data

    Die benötigten Inhalte für die trustbox® von GS1 Schweiz konnten erfolgreich übertragen werden. Änderungen und neue Produktinformationen werden alle 24 Stunden automatisch in die trustbox® übernommen.  Die Profile für das Einliefern der Daten sowie deren Bezug aus der trustbox® wurden festgelegt. Details zum Fortschritt und und zu den geplanten Aktivitäten werden in der Arbeitsgruppe GS1 B2C Trusted Source of Data (TSD) von GS1 Schweiz diskutiert. Weiterführende Informationen sowie verschiedene Dokumentationen zur B2C-Lösung von GS1 Schweiz finden Sie hier.

  5. Retouren

    Studenten der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) haben im Auftrag von GS1 Schweiz die Situation von Schweizer Online-Händlern im Zusammenhang mit dem Retourenmanagement untersucht. Allen Unternehmen gemein ist die Kulanz gegenüber dem Kunden, da die Retourenbearbeitung als wichtiges Marketinginstrument angesehen wir, um gegenüber dem Kunden einen positiven Eindruck wahren zu können. Da sich viele Betriebe mit dem Beziffern der anfallenden Kosten bei der Retourenbearbeitung schwertun, stellt das Projektteam einen Mangel an einheitlichen Berechnungsgrundlagen fest, welche den Unternehmen eine einfache Berechnung ihrer Kosten und einen Vergleich ermöglichen. Handlungsbedarf besteht auch bei der Vereinfachung der Verzollungsprozesse. Ein weiteres Handlungsfeld wird ausserdem in der Ausgestaltung und Umsetzung der Individual-Pricing-Idee gesehen, womit Kunden mit niedriger Rücklaufquote belohnt und solche mit hoher zumindest teilweise belangt werden können. Das Ergebnis der Arbeit dient GS1 Schweiz als Grundlage, um die Optimierung der Retourenbearbeitung mittels geeigneter Massnahmen (z.B. Handbücher und Prozessempfehlungen) unterstützen und vorantreiben zu können.




Section 5
Auf dem Weg zum Omni-Channel Retailing

Empfehlung Omni Channel Retailing

Die rasante Entwicklung des Internets und der Einzug des Online-Handels haben in den letzten Jahren zu einer grundsätzlichen Veränderung des Kaufverhaltens geführt. Der Kunde kauft heute immer mehr online ein. Insgesamt wird das Volumen im E-Commerce-Markt Deutschland für das Jahr 2015 auf 32,7 Mrd. Euro geschätzt (EHI Retail Institute, E-Commerce Markt Deutschland 2015), während das Marktvolumen für die Schweiz auf 6,7 Mrd. Franken geschätzt wird (NZZ Folio, E-Commerce, 2015). Dabei stehen die Unternehmen bei der Entwicklung zum Omni-Channel Retailing vor grossen Herausforderungen. Bei der Umsetzung ist es entscheidend, die einzelnen Kanäle so miteinander zu verknüpfen, dass die unternehmensinternen Synergien in den einzelnen Prozessen optimal genutzt werden können.

Das vorliegende Whitepaper gibt Unternehmen am Start oder auf dem Weg zum Omni-Channel Retailing Denkanstösse zu den zentralen Faktoren Organisation, Shopper Journey, Category Management und Effizienzmessung. Checklisten und Beispiele helfen, die zu berücksichtigenden Punkte kritisch zu hinterfragen. In Zusammenarbeit mit Experten aus Handel und Industrie haben GS1 Germany und GS1 Switzerland relevante Inhalte und Handlungsfelder identifiziert. Hierfür wurden die bestehenden 1-Kanal-Modelle auf deren Gültigkeit geprüft und mit den neuen Dimensionen und entsprechenden Eigenschaften ergänzt.

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Präsentation zum White Paper

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Kontakt

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