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Section 1

FAQ zu ECR

Section 2

Was bedeutet ECR?

ECR bedeutet die bessere und effizientere Erfüllung von Konsumentenbedürfnissen zu möglichst tieferen Kosten unter Berücksichtigung einer nachhaltigen Entwicklung. Dabei basiert ECR auf den 3 Grundpfeilern:

  • Netzwerk

  • Standardisierte Prozesse

  • Kollaboration

Der ursprüngliche englischsprachige Slogan heisst: „Working together, to fulfil Consumer wishes better, faster and at less cost”.

Section 3

Wo ist ECR aktiv?

ECR ist eine marktneutrale not-for-profit Organisation mit möglichst ausgeglichener Vertretung der Marktakteure. Landesverbände und multinationale Unternehmen bilden zusammen eine europäische Dach-Organisation mit Sitz in Brüssel. Die Kontinentalorganisationen sind Teil der globalen Kollaborationsplattform „The Consumer Goods Forum“ mit Sitz in Paris.

Section 4

Wie sieht das ECR Geschäftsmodell aus?

Die ECR Organisationen leben von Mitgliedsbeiträgen sowie von Erträgen durch Dienstleistungen.

Section 5

Aus was besteht das ECR-Konzept?

A) Geschäftsmodell auf Basis der Kollaboration. Alle in einem Wertschöpfungssystem beteiligten Akteure arbeiten effizient zusammen, um die Verfügbarkeit der von Konsumenten benötigten und gewünschten Produkte und Dienstleistungen zu erhöhen, Verschwendung zu vermeiden und die Qualität zu erhöhen.

B) Standardisierte Prozesse und Best Practice. Wo immer möglich werden durch die Einigung auf und Anwendung von Standards Skaleneffekte erhöht, wird die Prozesssteuerung automatisiert, verbessert sich die Transparenz und damit die Prognose-, Planungs- und Liefergenauigkeit auch im nachhaltigen Sinn.

C) Netzwerkplattform zwischen Handel, Hersteller, Dienstleister und Verbänden. Ein Netzwerk mit weltweiter, regionaler und lokaler Organisationsebene reduziert Doppelarbeit, fördert die Harmonisierung, den Austausch und die Optimierung. Erfolgsmodelle können so bekannt gemacht und verbreitet werden.

Section 6

In welchen Fachbereichen ist ECR aktiv?

  1. Demand Management (Steuerung der Nachfrage) Im Demand Management nach ECR werden auf einer kollaborativen und methodischen Basis nachfragefördernde Massnahmen behandelt. Ziel ist es dabei den Warenfluss aufgrund der Nachfrage zu steuern.
  2. Supply Chain Management (Steuerung von Logistikketten) Beispiele für eine Supply Chain sind die Lieferketten der Automobilindustrie, der Konsumgüter oder der textilen Wertschöpfungskette. Die ECR Modelle zielen darauf ab, innerhalb dieser Wertschöpfungskette Instrumente zu ihrer Steuerung und Kontrolle bereitzustellen.
  3. Enabling Technologies (Unterstützende Technologien) In diesem Kernbereich ist weniger die Entwicklung, sondern vielmehr das Commitment und der Konsens auf die einheitliche Anwendung von prozessunterstützenden Technologien von Bedeutung. ECR sieht wo immer möglich die Anwendung von GS1 Identifikations‐ und Kommunikationsstandards vor und fördert wo sinnvoll deren einheitliche Umsetzung über Umsetzungsinitiativen.
  4. Integrators (Integratoren) Unter Integratoren versteht ECR die integrierte Lösung konkreter Probleme im operativen Geschäft. Dabei handelt es sich um Probleme wie Schwund, Out Of Stock, Handelsoptimierte Verpackungen, optimale Warenverfügbarkeit usw.
Section 7

Wie ist ECR entstanden?

ECR ist anfangs der 90er Jahre aus einer Initiative der US‐Konzerne Wal Mart und Procter & Gamble entstanden. Im Laufe einer experimentellen Kooperation beider Unternehmen erschloss sich das Kostensparpotenzial, welches mit der Zusammenarbeit verbunden war. Dies und die weiteren positiven operativen Effekte verhalfen dem ECR‐Ansatz zum raschen Durchbruch. Im Jahr 1994 erreichte das erfolgreiche Konzept erstmals Europa; bereits 1995 fand in Genf mit über 1200 Teilnehmern die erste ECR Europe ‐ Konferenz statt. In Brüssel ist der Sitz von ECR Europe.

Section 8

Wie kam ECR in die Schweiz?

ECR Schweiz ist seit 1995 in der Schweiz etabliert und war in den Anfängen als ad hoc Board und ab 1999 als Verein organisiert. Bis Ende 2004 wuchs die Mitgliederzahl von ECR Schweiz auf mehr als 120 führende Unternehmen aus Detailhandel, Konsumgüterindustrie und Dienstleister an. Anschliessend erfolgte die Fusion mit EAN und SGL zu GS1 Schweiz. Seit dem 1. Januar 2005 ist die Organisation von ECR Schweiz in GS1 Schweiz integriert.

Section 9

Welches sind die Aufgaben von ECR Schweiz?

  1. Bereitstellen eines runden Tisches zur gemeinsamen Lösungs‐ und Konsensfindung
  2. Redigieren/Erstellen von Prozessbeschreibungen insbesondere auch für KMU
  3. Leiten von Umsetzungsinitiativen
  4. Beobachten der ECR Entwicklung in Europa
  5. Selektive Mitwirkung bei internationalen Entwicklungs‐Projekten (ECR Europe)
  6. Prüfen und Redigieren der ECR Europe Empfehlungen hinsichtlich der Anwendbarkeit für die Schweiz
  7. Erarbeiten und durchführen von Seminaren und Lehrgängen
  8. Beraten von Unternehmen bei der Umsetzung von ECR Konzepten 
Section 10

Welches sind die Arbeitsplattformen von ECR Schweiz?

  • Fachbeiräte

  • Arbeitsgruppen

  • Nationale Anlässe (Business Day)

  • ECR Tag

  • ECR Europe Meeting

  • Schulung und Seminare

  • Individuelle Unterstützung von Unternehmen oder Unternehmensgruppen in spezifischen Problemen

Section 11

Welches sind die Arbeitsinstrumente von ECR Schweiz?

  • Handbücher

  • Prozessbeschreibungen

  • Best Practice

  • Anwendungsempfehlungen

  • Ausbildungsunterlagen

  • GS1 Website

  • Individuelle Gespräche und Beratung

Section 12

Welches sind die aktuellen Publikationen von ECR Schweiz?

  • Handbuch Warendispositionsmodelle

  • Empfehlung Konsignation

  • Handbuch ECR Demand Side

Hier gelangen Sie zu unseren Handbüchern und Prozessempfehlungen.

Section 13

Was ist für die Zukunft geplant?

  • Weiterentwicklung der nachstehenden Themenbereiche innerhalb von ECR Schweiz (Collaborative Supply Chains) zusammen mit unserem Personennetzwerk:

    • Supply Chain Konzepte

    • Demand bzw. Category Management

    • E-Commerce (B2C)

    • Logistik

    • Gesundheitswesen

    • Kollaboration

    • Nachhaltigkeit 

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Kontakt

Jonas Batt
Consultant
Tel. +41 58 800 70 44
Fax +41 58 800 73 99
E-Mail