• Administration
    +41 58 800 74 00
  • GS1 System
    +41 58 800 72 00
  • Collaborative Supply Chain
    +41 58 800 73 00
  • Bildung
    +41 58 800 75 00
  • Marketing
    +41 58 800 77 00
  • Finanzen und Controlling
    +41 58 800 74 22
  • Kontakt
Section 1

„SPITAL DER ZUKUNFT“

Mit dem Projekt und der Studie «Spital der Zukunft» zeigen GS1 Schweiz und economiesuisse die Möglichkeiten einer verbesserten Wertschöpfungskette in einem wichtigen Bereich der Gesundheitsversorgung auf. In den heutigen stationären Institutionen birgt vor allem die systemische Integration von Informationsflüssen grosse Verbesserungspotenziale. Die Studie beschreibt, wie aus dem Blickwinkel eines Patienten ein optimaler Spitalaufenthalt aussähe. 
 
​Das Studienteam der Berner Fachhochschule um Prof. Dr. Jürgen Holm hat in einer umfangreichen Recherche die dafür notwendigen Voraussetzungen dokumentiert und ausgewertet. Die wichtigste Erkenntnis ist: Solange technische und kulturelle Schnittstellen in den Spitälern nicht optimal aufeinander abgestimmt sind, ist es schwierig, die vorhandenen Potentiale auszuschöpfen.

Um den Informationsfluss an den Schnittstellen zu verbessern und so die Prozesse durchgängig zu machen, haben GS1 Schweiz und die Abteilung Medizininformatik der Berner Fachhochschule die Methode IXPRA („Interface Crossculture Process Analysis“) entwickelt [siehe unten]. 

Titelbild_werb

Die Studie „Spital der Zukunft“ gibt Ihnen einen Überblick über das Vorgehen des Projektteams und konkrete Einblicke in die Anwendung der Methode IXPRA. Mit dem Kauf der Studie erhalten Sie auf Wunsch auch Einblick in die umfangreiche Dokumentation des Gesamtprojektes.

Die Studie können Sie mittels Formular (rechts oben) bestellen. Lieferbar ist die Studie ab Januar 2015. Mitglieder von GS1 Schweiz können die Studie ab Januar 2015 hier kostenlos herunterladen.
Download

Section 2

Für eine sichere Supply Chain im Gesundheitswesen

Die Studie „Spital der Zukunft“ ist Teil des Gesamt-Projektes „Erarbeitung einer ganzheitlichen Strategie zu einer nachhaltigen Supply Chain im Gesundheitswesen: Potential, Lösungskonzept, Umsetzung“. Das Projekt startete im November 2012, mit dem Ziel, den gesamten Waren-, Informations- und Geldfluss um den Patienten zu analysieren. Berücksichtigt wurden Medikamenten, Medizinprodukte und Verbrauchsmaterialien, Behandlungspfade und der entsprechenden Leistungsabrechnung. Das Gesamtprojekt ist in mehrere Teilschritte unterteilt. Das Projekt „Spital der Zukunft“ war der erste Schritt.

Spital der Zukunft_Schemantische Projektübersicht_web

Section 3

IXPRA®: Informationslücken aufspüren und Prozesse verbessern

Im Rahmen der Studie „Spital der Zukunft“ wurde die Prozessanalysemethode IXPRA entwickelt und in der Spitalpraxis geprüft. Dabei bewerteten alle Beteiligte IXPRA als leicht verständlich und somit positiv. Besonders hervorzuheben ist die neuartige Darstellung der beteiligten Personen und ICT-Systeme in der IXPRA-Interaktionsschicht, die das identifizieren von Unterbrüchen im Prozess erleichtert.

IXPRA in der Praxis

Die IXPRA-Vorgehensweise umfasst drei Projektschritte: Analysieren, Verstehen und Verbessern. Eine Prozessmatrix (Abb. 1) dient als Referenzmodell und ermöglicht, einzelne Spital-Prozesse im Kontext ihrer technischen, personellen und kulturellen Schnittstellen zu identifizieren. Dieses Referenzmodell erlaubt es, beliebig tief in die jeweiligen Prozessschritte einzutauchen, bis im Kontext des einzelnen Prozessschrittes die involvierte ICT und handelnde Personen sowie die technischen und kulturellen Schnittstellen identifiziert sind.

IXPRA-Prozessmatrix_web

Die Analyse mit IXPRA wird durch das IXPRA-Software-Tool unterstützt. Die in Gesprächen und Workshops mit den Prozessbeteiligten gesammelten Daten und Informationen werden mit dem IXPRA-Tool aufbereitet, modelliert und dokumentiert. Das Ergebnis ist ein vollständig visualisierter und dokumentierter Prozess (Abb. 2), der von allen beteiligten Personen leicht verstanden wird.

IXPRA_Teilprozess_Medikamentenabgabe_web


Die Dokumentation dient als Grundlage für Beratungen mit den beteiligten Stakeholdern, um Massnahmen zur Verbesserung oder Beseitigung der erkannten Informationsunterbrüche zu beschliessen.

Die Stärken der Methode IXPRA

  • Leicht verständliche Übersicht über Gesamt- und Teilprozesse
  • Darstellung in beliebiger Prozesstiefe
  • Erkennbare kulturelle und technische Schnittstellen
  • Sichtbare Informationsunterbrüche
  • Gute Besprechungsgrundlage für nachfolgende Prozessverbesserungen

Section 4

Projektpartner

Economiesuisse

Economiesuisse ist der grösste Dachverband der Schweizer Wirtschaft. Ervertritt die Interessen der Wirtschaft im politischen Prozess und setzt sich für optimale Rah­menbedingungen ein. Zu den Mitgliedern zählen 100 Branchenverbände, 20 kantonale Handelskammern sowie einige Einzelunternehmen. Insgesamt vertritt economiesuisse 100'000 Schweizer Unternehmen aus allen Branchen mit 2 Millionen Arbeitsplätzen in der Schweiz. KMU und Grossunternehmen, export- und binnenmarktorientierte Betriebe.

 

Berner Fachhochschule, Medizininformatik

Die Berner Fachhochschule bietet in der Schweiz als einzige den Studiengang «Bachelor of Science in Medizininformatik» an. Drei Studienschwerpunkte bilden die Basis: medizinische Grundlagen, Informatik und Management/Organisation. Weitere Bereiche sind das Gesundheitswesen, die Prozessoptimierung und die Gesundheitsinformatik. Die Berner Fachhochschule verfügt in der Schweiz über ein einzigartiges Medizininformatik-Labor. Es vernetzt die wichtigsten Informationssysteme und Fachapplikationen des Schweizer Gesundheitswesens und schafft damit eine lebendige Umgebung für die praxisnahe Ausbildung.

 

Advisory Board

Folgende zehn Organisationen und Unternehmen aus dem Gesundheitswesen begleiteten und unterstützten die Arbeiten: Universitätsspital Basel, Inselspital Bern, Novartis Pharma Schweiz AG, Janssen-Cilag AG, Bayer (Schweiz) AG, KPT Krankenkasse AG, Medidata AG, Helsana AG, HCI Solutions AG, Documed AG, B. Braun Medical AG.

Section 5
Titelbild
Section 6
Section 7
Section 8
Section 9
Section 10
Section 11
Section 12
Section 13
Section 14
Section 15
Section 16
Section 17
Section 18
Section 19
Section 20
Section 21
Section 22
Section 23
Section 24
Section 25

Kontakt

Erwin Zetz
Senior Consultant Healthcare
Tel. +41 58 800 70 39
Fax +41 58 800 75 99
E-Mail