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Frequenzbereiche für RFID-Systeme

Die wichtigsten Unterscheidungskriterien für RFID Systeme sind die Betriebsfrequenz des Lesegerätes und die Reichweite des Systems.

Radiofrequenzsysteme arbeiten grundsätzlich in vier unterschiedlichen Bereichen, zwischen 9KHz und mehreren GHz:

  • Niedrig- (LF - Low Frequency; 30 kHz - 300 kHz),

  • Hoch- (HF - High Frequency, bzw. RF - Radio Frequency; 3 MHz – 30 MHz),

  • Ultrahoch- (UHF - Ultra High Frequency; 300 MHz - 2,5 GHz) und

  • Mikrowellenfrequenz (> 2,5 GHz).

Die erzielbare Reichweite der Systeme variiert zwischen wenigen mm bis hin zu 15 m und darüber.

Bei RFID Systemen mit sehr kleinen Reichweiten (close-coupling), typischerweise bis zu 1 cm, werden die Transponder zum Betrieb in ein Lesegerät eingesteckt oder auf eine dafür vorgesehene Oberfläche positioniert. Diese Systeme werden vor allem in Applikationen eingesetzt, die hohe Sicherheitsanforderungen benötigen, jedoch keine grossen Reichweiten erfordern, z.B. elektronische Türschliessanlagen oder Chipkartensysteme mit Zahlungsfunktionen.

RFID Systeme mit Lese- und Schreibreichweiten bis zu etwa 1 m (remote-coupling) arbeiten mit induktiver (magnetischer) Kopplung. In diesem Bereich gibt es bereits eine grosse Anzahl an Systemen am Markt, die ihre Anwendungen in kontaktlosen Chipkarten, Tieridentifikation oder Industrieautomation haben. Es existierten bereits eine Reihe von Normen, welche die technischen Parameter für Transponder und Lesegeräte spezifizieren (ISO 14443 für kontaktlose Chipkarten, ISO 15693 für Smart Labels, usw.). Als Sendefrequenzen werden Frequenzen unter 135 kHz oder 13,56 MHz verwendet.

RFID Systeme mit Reichweiten über 1 m bezeichnet man als Long-Range Systeme, die auf den UHF Frequenzen 868 MHz in Europa und 915 MHz in Nordamerika, sowie auf den Mikrowellenfrequenzen 2,5 GHz und 5,8 GHz betrieben werden. Mit passiven (batterielosen) Systemen können Reichweiten um die 3 m erzielt werden, mit aktiven Systemen Reichweiten von 15 m und mehr. Bei aktiven Transpondern heisst das aber nicht, dass die Batterie ihre Energie der Datenübertragung zur Verfügung stellt, sondern nur zur Versorgung des Mikrochips. Zur Datenübertragung dient auch hier die Energie des elektromagnetischen Feldes, das vom Lesegerät empfangen wird. 

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