Integrators

Unter Integratoren versteht ECR die integrierte Lösung konkreter Probleme im operativen Geschäft. Bisher wurden die Themen wie Planungs- und Prognoseungenauigkeit (CPFR), Schwund (u.a. Diebstahl), Regalnachfüll- und Detailhandels-optimierte Verpackungen, optimale Warenverfügbarkeit im Regal bzw. Out Of Stock und eCommerce als Anwendungsempfehlungen entwickelt. Diese Methoden knüpfen nahtlos an die anderen ECR-Empfehlungen an. Meistens sind die Kernbereiche Demand Management, Supply Management und Enabling Technologies davon betroffen.

CPFR - Collaborative Planning, Forecasting & Replenishment

Sowohl Normal- als auch Aktionsware kann durch ein methodisches Planungs- und Prognosemodell optimiert werden.

  • Informationsaustausch verbessert Prognosen
  • Genauere Prognosen steigern die Effizienz mehrfach: Technisch (Produktion), Logistik/Prozesse (Lagerhaltung und Transporte), Marketing (Warenverfügbarkeit)

Shrinkage

Konsumgüter-Unternehmen (Händler, Hersteller und Logistikdienstleister) verlieren durch Schwund allein in Europa jährlich über 24 Mrd. Euro. Schwund betrifft alle in die Supply Chain involvierten Partner und hat viele Facetten. ECR zeigt wirkungsvolle Ansätze zur Reduktion auf.

SRP - Shelf/Retail Ready Packaging

Handels- und verkaufsgerechte Regalverpackungen erleichtern den Partnern im Detailhandel das Auffüllen von Verkaufsregalen. Weitere Benefits sind Erhöhung von Warenverfügbarkeit sowie Kosteneinsparungen bei allen Beteiligten durch einfaches Handling. Dieses Tool ermöglicht eine konsumentenfreundliche Gestaltung der Verkaufsfront.

OSA - Optimal Shelf Availability

Einer der wichtigsten Kundenwünsche ist die optimale Verfügbarkeit der Produkte. Deshalb bindet eine optimierte Regalverfügbarkeit den Kunden und sichert seine Loyalität. Die ECR-Empfehlung geht auf die folgenden Fragen ein:

  • Wie können Fehlbestände gemessen werden?
  • Welche Ursachen bedingen Fehlbestände?
  • Wie reagiert der Konsument auf Out-of-Stock-Situationen?
  • Welche Rückwirkungen haben Fehlbestände auf Handel und Industrie?
  • Mit welchen Massnahmen können Fehlbestände erheblich reduziert werden?

Joint Forecasting

Beim Joint Forecasting, der gemeinsamen Prognoseerstellung, stimmen sich Hersteller und Händler intensiv ab und schätzen gemeinsam die erwarteten Bedarfsmengen ein. Dabei werden eine Vielzahl von Datenquellen wie zum Beispiel POS-Abverkaufsdaten und Daten über vergangene Aberverkaufsaktionen genutzt. Jeder Partner bringt zusätzlich sein Wissen über die Produkte, Sortimente und Kunden ein. Dadurch stehen Informationen zur Bedarfsplanung zur Verfügung, die ohne Joint Forecasting ungenutzt blieben. Dadurch wird eine höhere Genauigkeit in den Prognosen erzielt. Produktion, Lagerbestände und Lieferungen können somit an der tatsächlichen Nachfrage der Konsumenten ausgerichtet werden.

 
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