Im Demand Management nach ECR werden auf einer kollaborativen und methodischen Basis nachfragefördernde Massnahmen behandelt. Ziel ist es dabei, den Warenfluss aufgrund der Nachfrage zu steuern.
Beim CRM steht der Konsument im Mittelpunkt. Die zielgruppengerechte und möglichst individuelle, aber dennoch effiziente Kundenansprache soll eine langfristige Kundentreue zum Handelskanal und zu den Herstellerprodukten generieren, den Umsatz bzw. Ertrag erhöhen sowie das Vertrauen fördern. Durch den Daten- und Erkenntnisaustausch zwischen den Marktpartnern wird ein abgestimmtes, effektives und effizientes Vorgehen ermöglicht.
Im Category Management wird das Sortiment in konsumentenorientierte Produktkategorien segmentiert, welche ähnlich strategischer Geschäftseinheiten geführt werden. Ein auf qualitativen und quantitativen Analysen und Bewertungen basierender, methodischer 8-Schritte-Prozess ermöglicht eine transparente Gestaltung der Sortimente, deren strategischer Rolle, deren Platzierung, deren Leistungsbeiträge sowie der darauf abgestimmten Taktiken und des Controllings. GS1 Schweiz empfiehlt die Anwendung des schlanken und praxisorientierten Day to Day Category Management Modells. In der Umsetzung des Category Management kommen die vier Basisstrategien zum Tragen: Efficent Assortment, Efficent Product Introduction, Efficient Promotion und Efficient Replenishment.
Der am Verkaufspunkt (Point of Sale/POS) zur Verfügung stehende Platz wird durch eine von Handel und Hersteller gemeinsam getragene effiziente Sortimentsgestaltung optimal genutzt. In diesem Prozess soll sichergestellt werden, dass die im Category Management definierten Sortimente effizient umgesetzt werden.
Efficient Product Introduction strebt nach einer Minimierung der Flop-Rate von neuen Produkten sowie einem kosteneffizienten und effektiven Produktrelaunch- bzw. Produktablösungsprozess. Eine enge und transparente Zusammenarbeit erlaubt gerade in der heiklen Phase der Einführung, rasch und gezielt Anpassungen vorzunehmen.
ECR bietet verschiedene Modelle, die nicht nur die Gestaltung, sondern auch die Erfolgsmessung von Promotionen erlauben. Das Prozessmodell fördert das gemeinsame Verständnis und erlaubt eine strukturierte und transparente Bewertung.
Valentin K. Wepfer
Leiter Prozesse & Marketing/
Mitglied der GL
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