Die ELA European Logistics Association wurde am 21. September 1984 durch 11 Logistikorganisationen in Bern gegründet. Heute repräsentiert die ELA über 30 Logistikorganisationen aus 26 Ländern, der Sitz befindet sich in Brüssel.
Bereits bei der Gründung war klar, dass die grenzüberschreitende Logistik zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor für die europäische Wirtschaft werden würde. Über die letzten 25 Jahre entwickelte sich die ELA zu einer wichtigen Plattform für Logistiker, um Erfahrungen auszutauschen; zudem wurden intensive Kontakte zur EU aufgebaut. Über die nationalen Logistikorganisationen hat die ELA Kontakte zu über 50'000 Logistikern.
Als Dachorganisation pflegt die ELA die Beziehungen zu den nationalen
Logistik-Organisationen. Jährlich wird anlässlich der Konferenz EUROLOG
der begehrte European Award for Logistics Excellence verliehen. Zudem
werden mehrere Studien zu verschiedenen Logistikbereichen und Branchen
veröffentlicht. Die ELA ist aber auch die Plattform für europäische
Standardisierungsfragen und zeichnet sich verantwortlich für die europäischen
Zertifikate und Diplome in der Logistikaus- und -weiterbildung. Der
Erfahrungsaustausch wird insbesondere auch mit Hochschulen und
Universitäten gepflegt, um wissenschaftliche Erkenntnisse und
Forschungsresultate zugänglich zu machen. Die ELA ist Think Thank und
Ansprechpartner der EU, wenn es um logistische Fragestellungen geht.
ELA vergibt jährlich den „European Award for Logistics Excellence“. Jeweils die drei besten Projekte pro Land können sich – im Sinne einer „Champions League“ – um den prestigeträchtigen europäischen Logistikpreis bewerben. In den letzen 14 Jahren konnten vier Schweizer Unternehmungen den Preis gewinnen und somit beweisen, welchen Stellenwert schweizerische Logistiklösungen im internationalen Vergleich haben.
Die ELA hat zusammen mit den Mitgliedsorganisationen ein Standardisierungssystem für Logistikkader ausgearbeitet. Die Standards basieren auf einem dreistufigen Kompetenzlevel-System mit den Stufen Junior- / Senior- und Master Level. 1996 wurde die ECBL als Tochterorganisation der ELA gegründet mit dem Ziel den Unterhalt und Weiterentwicklung des Systems sicherzustellen. GS1 Schweiz ist als Swiss National Certification Board befugt, im Namen der ECBL Einzelpersonen zu zertifizieren und entsprechende ELA-Diplome zu erteilen.
Die Pflege internationaler Netwerke wird mit der zunehmenden Vernetzung an Bedeutung zunehmen. Aus dieser Sicht ist es wichtig für GS1 Schweiz sich auch in Zukunft in europäischen und weltweiten Organisationen aktiv einzubringen und den Informationsaustausch zu den nationalen Mitgliedern sicherzustellen.
Anlässlich
der Generalversammlung der ELA
am 11. Juni 2009 in Prag wurde Thomas Bögli, Leiter des
Geschäftsbereich Logistics & Infrastructure GS1 Schweiz, in den
Vorstand der ELA gewählt. Damit ist die GS1 Schweiz in der
wichtigsten Logistik-Dachorganisation vertreten.
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