Die Anforderungen an das Management sind in den letzten Jahren markant gestiegen und der globale Wettbewerb bringt härtere Spielregeln im Markt. Führungskräfte, die in der operativen Hektik versinken und keine Zeit finden, ihr Unternehmen auf die Zukunft auszurichten, werden zum Risikofaktor für die eigene Organisation.
Ganzheitliche Führungsmodelle, wie das der EFQM, dienen als Orientierungshilfe auf dem Weg zum Erfolg.
Die Globalisierung, neue Medien, vernetzte Kommunikationsmöglichkeiten und kürzere Produktzyklen, um nur einige Aspekte zu nennen, stellen heute wesentlich höhere Anforderungen an das Management. Dazu kommt, dass Führungskräfte das Mehrfache an Entscheidungen im gleichen Zeitraum zu treffen haben, als noch vor wenigen Jahrzehnten. Entscheidungen basieren heute auf mehr Informationen, beinhalten mehr Unbekannte und sind in aller Regel mit höheren Risiken behaftet.
Im zweiten Bereich können die mittel- und langfristigen Aktivitäten angesiedelt werden. Im Zentrum steht die systematische und nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsstärke bzw. Marktposition. Führungskräfte, die in der operativen Hektik versinken und keine Zeit finden, sich angemessen mit der langfristigen Entwicklung der Organisation zu beschäftigen, oder entsprechende Aufgaben gar an untergeordnete Stellen delegieren, nehmen ihre Führungsaufgaben nicht wahr und werden zum Risiko für die eigene Organisation.
Die Aufgaben und Aktivitäten ganzheitlicher Unternehmensführung und -entwicklung werden heute unter dem Begriff Business Excellence zusammengefasst. Für Organisationen in Wirtschaft und Verwaltung bedeutet dies das Erzielen überdurchschnittlicher Ergebnisse zur nachhaltigen Verbesserung der Wettbewerbsstärke. Dies allerdings nicht um jeden Preis und zum Schaden anderer, sondern unter angemessener Berücksichtigung der Interessen der wichtigsten Anspruchsgruppen.
Voraussetzungen sind die feste Absicht, immer besser zu werden, die Beharrlichkeit den Weg zu gehen sowie der verantwortungsvolle Umgang mit Partnern und Ressourcen. Dies sind zusammengefasst die Anforderungen an das unternehmerische Denken und Handeln des obersten Managements.
Das Bewusstsein, sich mit Qualität zu beschäftigen, hat sich in den letzten Jahren genauso schnell entwickelt, wie die Verwirrung über das Was, das Wie und vor allem den Nutzen entsprechender Investitionen. Um das grosse Missverständnis vorwegzunehmen: Ganzheitliche Qualität im Sinne von Excellence beschränkt sich nicht auf die Leistungserbringung (Herstellung von Produkten und Dienstleistungen) und kann nicht mit einem Qualitätssicherungssystem analog ISO 9001 oder ISO 9004 abgedeckt werden.
Das Modell von Malcolm Baldridge in den USA oder das Excellence-Modell der EFQM in Europa erfüllen diese Anforderungen und scheinen sich in den industrialisierten Wirtschaftsräumen durchzusetzen. Dabei ist zu beachten, dass die Verantwortung für die Entwicklung einer Organisation nicht an subalterne Funktionen delegiert werden kann, sondern zu den Kernaufgaben der obersten Führung gehört. Der Nutzen ist die nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsstärke und kann nachfolgend zusammengefasst werden:
Auf dem Hintergrund dieser Tatsache ist der Weg zu Excellence kein Projekt, sondern eine Philosophie der Unternehmensführung und zieht in aller Regel einen Paradigmenwechsel aller beteiligten Führungskräfte und Mitarbeitenden nach sich.
In Zusammenarbeit mit dem Swiss Excellence Forum bietet
GS1 Schweiz folgende Excellence-Seminare an:
Seminar zur systematischen Verbesserung der Prozessleistung auf der Basis des Excellence-Modells der EFQM