Eine Aufgabe aller nationalen GS1-Organisationen besteht in der Vergabe der GCP-Nummer an die in ihrem Land tätigen Unternehmen. Die zur Verwaltung dieser Teilnehmer eingesetzten Datenbanken enthalten Unternehmensdaten wie Firmenname, Adressdaten, Ansprechpartner bis hin zu Internetadressen. Hier setzt eine Idee an, die von den GS1-Organisationen der Schweiz, Schwedens und Frankreichs initiiert wurde. Sie besteht darin, online über das Internet auf diese Datenbanken zugreifen zu können.
Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: Über die Eingabe einer GCP erhält man Informationen zu dem entsprechendem Unternehmen. Umgekehrt bekommt man nach Eingabe des Firmennamens die dazugehörige GCP. Neben weiteren schon bestehenden Suchkriterien wie UPC und SSCC – dem internationalen Kürzel für Serial Shipping Containter Code – sind zusätzliche Merkmale wie Postleitzahl und Städtename in Vorbereitung.
Dabei ist entscheidend, dass alle Datenbanken der an GEPIR teilnehmenden GS1-Organisationen miteinander verknüpft werden. Wo immer heute eine Abfrage getätigt wird, wird sie – über das Länderpräfix gesteuert – an die zuständige nationale GS1-Organisation weitergeleitet, die über die detaillierten Teilnehmerdaten verfügt. Diese Abfragen werden im XML-Format per TCP/IP-Protokoll weitergegeben. Derzeit nehmen neben der GS1 Schweiz, als Initiator, weitere 64 GS1-Organisationen an GEPIR teil. Es sind dies u.a.: Frankreich, Grossbritannien, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz und Russland u.a..
Zurzeit deckt GEPIR mit rund 885.000 Unternehmen weltweit über 50 Prozent aller in den fast 102 GS1-Organisationen gepflegten Adressinformationen ab. Da die Attraktivität und somit die Akzeptanz des GEPIR-Services bei den Nutzern sehr hoch ist, laufen in vielen Mitgliedsorganisationen die Vorbereitungen zur Teilnahme auf Hochtouren, sodass kurzfristig mit einer Abdeckung bis zu 80% zu rechnen ist. Dies würde insgesamt einen Datenbestand von etwa 700.000 Adressinformationen bedeuten.
Die Gepir-Version 3.0 erreichen Sie hier:
Gepir, Version 3.0
Auf der Haupt-Webseite von GEPIR erfahren Sie zusätzliche und detailliertere Angabe zum GEPIR-Projekt.
www.gepir.org